SUKO-1

Vergleich der Blasform- und Formpressverfahren

Blasformen (BrE-Formen) ist ein Herstellungsverfahren, bei dem hohle Kunststoffteile geformt werden. Es wird auch zum Formen von Glasflaschen verwendet.Im Allgemeinen gibt es drei Hauptarten des Blasformens: Extrusionsblasformen, Spritzblasformen und Spritzstreckblasen. Beim Formpressen handelt es sich um ein Formverfahren, bei dem das im Allgemeinen vorgewärmte Formmaterial zunächst in einen offenen, beheizten Raum gegeben wird Formhohlraum.

Formprozess

Name des Anwesens Blasformen Formpressen
Formen Dünnwandig: Zylindrisch, Dünnwandig: Kubisch, Dünnwandig: Komplex Flach, dünnwandig: zylindrisch, dünnwandig: kubisch, dünnwandig: komplex
Teilegröße Umschlag: Bis zu 105 ft³ Fläche: 0,005 in² – 16 ft²Gewicht: 0,2 oz – 35 lb
Materialien Thermoplaste Duroplaste (Verbundwerkstoffe, Elastomere, Thermoplaste)
Oberflächenbeschaffenheit – Ra (μin) 250 – 500 6 – 60
Toleranz (Zoll) ± 0,04(± 0,01) ± 0,04(± 0,006)
Maximale Wandstärke 0,015 – 0,125 (0,01 – 0,24) 0,06 – 0,5(0,03 – 0,8)
Menge 100000 – 1000000(1000 – 1000000) 1000 – 200000(100 – 200000)
Vorlaufzeit Tage Wochen (Tage)
Vorteile Kann komplexe Formen mit gleichmäßiger Wandstärke bilden, hohe Produktionsrate, niedrige Arbeitskosten, wenig Ausschuss erzeugt Niedrige Arbeitskosten, wenig Ausschuss
Nachteile Beschränkt auf hohle, dünnwandige Teile mit geringem Grad an Asymmetrie, schlechte Kontrolle der Wandstärke, schlechte Oberflächengüte, wenige Materialoptionen, hohe Werkzeug- und Ausrüstungskosten Begrenzte Formkomplexität, wenige Materialoptionen, hohe Werkzeugkosten, lange Vorlaufzeit möglich
Anwendungen Flaschen, Behälter, Leitungen Gehäuse, Paneele, Geschirr

Zeitpunkt der Veröffentlichung: 08.11.2018